10-19-2024, 08:30 PM
Der zehnjährige Lutz Paschke, Sohn des Kriminalhauptmanns Paschke, ist ein begeisterter, aber oftmals übereifriger Detektiv. Mit seinem Basset Hound Pinkus streift er durch seine Stadt und vermeint in meist harmlosen Ereignissen Verbrechen zu erkennen. Ein ums andere Mal wird sein Vater von ihm zu einem vermeintlichen Verbrechen gerufen, so glaubt Lutz einen Mord gesehen zu haben, der sich jedoch als linkischer Karpfentötungsversuch erweist. Vater Paschke ist genervt, zumal ihn Lutz’ Aktionen immer wieder in peinliche Situationen bringen. Als Lutz daher einen anonymen Brief erhält, der mit ausgeschnittenen Buchstaben Freitagabend ein Verbrechen an der alten Mühle ankündigt, sagt er seinem Vater nichts. Mit Spürhund Pinkus und seiner besten Freundin Katrin begibt sich Lutz abends zur Mühle. Tatsächlich sieht Katrin eine Person mit Fernglas, die jedoch flüchtet. Auf dem Weg zur Bahn sehen beide Kinder in einer Kleingartenanlage den Flüchtenden erneut, der auf der Flucht über die Gartenzäune springt. Lutz findet in dem Garten nicht nur einen großen Schuhabdruck, sondern auch einen Knopf. An der Straßenbahnhaltestelle fallen ihnen zwei junge Männer mit einem Karton Rasensamen und einem Radio auf, die auf Pinkus unwirsch reagieren. Zu Hause warten Lutz’ verärgerte Eltern. Weil er nicht nach Hause gekommen ist, konnte beide nicht in ein Konzert gehen, sondern haben auf ihren Sohn gewartet und die Nachbarn alarmiert. Als Lutz andeutet, dass er wegen eines Einbruchs in Gartenlauben und nachfolgender Untersuchungen des Tatorts so spät gekommen ist, wird Vater Paschke wütend.
Am nächsten Tag erfährt Paschke, dass tatsächlich in der Laubenkolonie eingebrochen wurde. Es fehlen Maschinen und ein Radio. Abtransportiert wurde das Diebesgut vermutlich in einem Rasensamenkarton. Paschke befragt seinen Sohn, doch der gibt nun nur vage Antworten. In der Schule hat er gesehen, dass die Schuhe seines Lehrers Dornbusch ein markantes und tiefes Profil haben. Mit Katrin schleicht er sich heimlich zum Tatort zurück und zeichnet das Schuhprofil ab. Dabei wird er von Laubenbesitzerin Luise Weberlein erwischt, die ihn als vermeintlichen Einbrecher zur Polizei bringt. Vater Paschke verlangt von Lutz, dass er sich bei Frau Weberlein persönlich entschuldigt und Lutz und Katrin gehen zu ihrer Wohnung. Es stellt sich heraus, dass Dornbusch bei Frau Weberlein zur Untermiete wohnt. An seiner Jacke fehlt der Knopf, den Lutz im Garten gefunden hatte. Herr Dornbusch streitet auch nicht ab, nachts in der Laubenkolonie gewesen zu sein und erklärt Lutz, dass er sich in einer Notlage befunden habe. Der von Katrin alarmierte Paschke erfährt die Hintergründe: Frau Weberlein ist eine sehr strenge Wirtin, sodass Herr Dornbusch sich mit seiner Verlobten notgedrungen in Frau Weberleins Gartenlaube trifft. Erneut war Lutz’ Tätersuche erfolglos.
[attachment=28033][attachment=28034][attachment=28035][attachment=28036][attachment=28037][attachment=28038][attachment=28039][attachment=28040][attachment=28041][attachment=28042][attachment=28043]