10-13-2024, 02:33 PM
1949 gründen die Umsiedlerkinder Thomas und Renate mit Ernst, dem Sohn des neuen Sägewerks-Direktors, in einem Dorf in der Altmark den "Bund der Gerechten". Störtebeker ist ihr Vorbild, sie wollen den Reichen nehmen und den Armen geben. Das Umsiedlerkind Marlies bekommt zwei Kaninchen, der Neulehrer eine geklaute Wolldecke. Bei den Erwachsenen stoßen ihre gutgemeinten Aktionen jedoch nicht auf Gegenliebe, und als der Lehrer Mathies eine Pioniergruppe ins Leben ruft, wechseln Thomas und Renate über. Ernst ist enttäuscht, handelt auf eigene Faust weiter. Aus der Dorfchronik erfahren die Pioniere, dass die Bruchwiesen, die sich der reiche Bauer Mehrin unter den Nagel gerissen hat, Gemeineigentum sind. Sie bauen dort einen Spielplatz. Eines Nachts geht der Spielplatz in Flammen auf. Ernst schließt sich den Pionieren bei der Tätersuche an.