Christopher Fowlers Memoiren fangen das Leben in einem Vorort von London ein, wie man es selten gesehen hat: durch die Augen eines einsamen Jungen, der seine Tage zwischen Bibliothek und Kino verbringt und Romane, Comics, Müslipackungen verschlingt – alles, was eine Geschichte erzählen könnte. Gefangen zwischen einer immer vernünftigen, aber erschöpften Mutter und einem Heimwerker-besessenen Vater, der mit seinen eigenen Dämonen kämpft, flüchtet Christopher in Worte. Seine Eltern versuchen, die seltsamen Obsessionen ihres Sohnes zu verstehen, verlieren aber schnell die Geduld mit ihm – und untereinander. Der Nervenkrieg eskaliert und schließt jedes Mitglied der Familie Fowler ein, und etwas muss aufgegeben werden, aber bedeutet das, dass ein Junge seine Träume immer für die harten Lektionen des echten Lebens aufgeben muss? Wunderschön geschrieben, erinnert diese reichhaltige und scharfsinnige Beschwörung einer Zeit und eines Ortes an eine Kindheit, die zugleich unterhaltsam exzentrisch und liebenswert gewöhnlich ist.
Christopher Fowler's memoir captures life in suburban London as it has rarely been seen: through the eyes of a lonely boy who spends his days between the library and the cinema, devouring novels, comics, cereal packets - anything that might reveal a story.
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