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Ein Mann geht mit seinem Kind über die Wiese eines Hügels. Er erreicht ein altes Landhaus, in dem er Jahre zuvor seine Kindheit während des Zweiten Weltkriegs verbracht hatte. Die verlassenen, trostlosen Räume lassen ihn in Erinnerungen an die Zeit des Kriegsendes schwelgen. Szenen aus dem Familienleben ziehen vor seinen Augen vorbei: Vater, Mutter, Großmutter und sechs Kinder, von denen er, Silvano, der Jüngste, durch die Wucht einer Bombenexplosion stumm geworden war. Er erinnert sich an die Begegnungen mit Crimen, einem alten Mann, der allein auf dem Berg lebte. Man sagte, er habe als junger Mann seine Frau aus Liebe zu ihr gegessen. Der Faschismus ist zusammengebrochen. Im Chaos der Befreiung wird Silvanos Vater bedroht. Der Junge, der von einem Krankenhausaufenthalt zurückkehrt, erfährt, dass Crimen tot ist. Nach einem Streit mit seinem Vater läuft Silvano auf den Berg, um Crimen zu suchen. Doch nach dem langen Weg kommt nicht der Junge an, sondern Silvano als Erwachsener. Er betrachtet die Zuflucht, in der der alte Mann lebt, und ist berührt von den menschlichen Worten der Solidarität, die der alte Mann ihm zuzuflüstern pflegte.
A man walks with his child on the grass of a hill. He reaches an old country house, where years before he had spent his childhood during World War II. The deserted and desolate rooms make him travel back in memory to the time when the war was ending. Episodes of family life pass before his eyes: father, mother, grandmother and six children, of which he, Silvano, the youngest, was made mute by the shock of a bomb exploding. He remembers the meetings with Crimen, an old man who lived alone on the mountain. People said that when he was young he ate his wife out of love for her. Fascism has crumbled. In the chaos of the Liberation, Silvano's father is threatened. The boy, returning home from a stay in the hospital, hears that Crimen is dead. After a fight with his father, Silvano runs away to the mountain to find Crimen, but after the long road there it's not the boy who arrives, but Silvano as an adult. He observes the refuge in which the old man lives, and is moved by the human words of solidarity that the old man used to whisper to him.
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