DVD vom Fernsehen Der 1916 erschienene romantisch-versponnene Roman des schlesischen Volksschriftstellers Paul Keller vom Ferienheim, in dem alle alles tun dürfen, nur nicht das, was sie alltags tun, nimmt in dieser dritten Verfilmung die Züge eines Heimatfilms an, voller sehenswerter Landschaft und liebenswürdiger Menschen, mit Musikeinlagen, aber frei von Konflikten. Die aktualisierte Handlung läßt den Stifter des menschenfreundlichen Ferienheims, den Chef eines amerikanischen Flugzeugkonzerns, das Schloß im Salzburgischen einmal in Augenschein nehmen und dort zufällig auf seine geschiedene Frau und Sohn Nicki stoßen. Unverzüglich bemüht er sich, ein guter Mann und Vater zu werden.
Schiffsarzt Doktor Schumacher träumt von einem Sanatorium, in dem man für einige Wochen aus der Alltagshaut schlüpfen und wirklich Abstand von allen seinen Verpflichtungen gewinnen kann. Als er seine Lieblingsidee dem amerikanischen Konzernchef Stevenson erzählt, wird dieser hellhörig. Doktor Schumacher hat nämlich den Namen von Schloß Aich erwähnt, wo Stevensons geschiedene junge Frau Florentine häufig bei ihrer Tante zu Gast ist. Da Stevenson Florentine gern einmal wiedersehen würde, gibt er dem Arzt kurzentschlossen einen Scheck, damit Doktor Schumacher seinen Wunschtraum auf Schloß Aich verwirklichen kann. So hat Stevenson schließlich einen Grund, um dort selbst einmal nach dem Rechten (und nach Florentine) zu sehen. Das Sanatorium floriert schon bald. Auch Stevensons Hoffnung, Florentine wiederzusehen, erfüllt sich; überdies schließt er dort rasch Freundschaft mit Nicki. Er ahnt allerdings nicht, daß der aufgeweckte Junge sein Sohn ist, was Florentine ihm unbedingt verheimlichen möchte. Erst bei einem Geburtstagsausflug im Hubschrauber kommt Stevenson dahinter, wer Nicki wirklich ist, und das überzeugt ihn endgültig davon, daß die Scheidung seinerzeit vorschnell war. Am liebsten würde er Florentine gleich wieder heiraten, aber da gibt es einige Probleme.